AIVANHOV: Liebe und Sexualität (Band 14/15)

5.   Geist und Materie, die Sexual-Organe
7.   Die Eifersucht
8.   Die zwölf Tore von Mann und Frau
19.  Die Schwesterseele
21.  Analyse und Synthese
24.  Leere  und Fülle – Vom Sinn des Entsagens
35.  Herz und Intellekt
42.   Tantra-Yoga

 


35. Herz und Intellekt

Der menschliche Intellekt hat seinen Auftrag verfehlt,
uns Aufgabe und Bedeutung des Herzens verständlich zu machen,
die Großartigkeit und die Möglichkeiten des Herzens wissenschaftlich und philosophisch darzulegen,
aufzuzeigen daß durch Liebe und Güte das Reich Gottes auf Erden verwirklicht werden kann…

Der Intellekt hat den Menschen listig, egoistisch und durchtrieben werden lassen.

Bis heute hat sich der Intellekt unabhängig vom Herzen entwickelt,
und das wird zu einer weltweiten Zerstörung führen,
da er nur darauf aus ist, zu betrügen, und zu entzweien.

Der Intellekt wird alles zugrunde richten,
weil er nicht von den moralischen Qualitäten des Herzens geführt wird.

Den Menschen wird eine fürchterliche Lektion erteilt werden…


 

Aivanhov: Der Teufel ist ein treuer Diener Gottes

4. Der Teufel ist ein treuer Diener Gottes

„Ihr seid vielleicht einmal auf dem Land spazieren gegangen und vielleicht habt ihr sogar einmal ein kleines Hirtenmädchen gesehen, das gerade Kühe auf die Weide getrieben hat. Mitten unter ihnen schläft ein Hund, der das Mädchen liebt und ihr gehorcht. Wenn es einmal vorkommt, dass eine Kuh sich entfernt und auf die Nachbarweide geht, so sagt das kleine Mädchen zu dem Hund: ‚Lauf hin! Beiß sie!‘ und der treue Hund stürzt los und beginnt die Kuh ein bisschen in die Waden zu beißen. So wird sie gezwungen, auf die Weide ihrer Herrin zurückzukehren. Und auch der Hund kehrt zurück, legt sich in der Nähe des kleinen Mädchens nieder, zufrieden und bereit, ihren weiteren Befehlen zu gehorchen. –

Das ist die Erklärung für die Rolle des Teufels. Solange der Mensch aufmerksam ist und nicht die Gesetze überschreitet, solange er in dem vom Schöpfer bestimmten Bereich verbleibt, wird er weder gequält noch geplagt. Aber von dem Moment an, wo er darüber hinausspaziert, sagt der Schöpfer zum Teufel: ‚Beiß ihn, beiß ihn‘ und der Teufel kommt und beißt ihn in die Fersen, bringt ihm Qualen, Unruhe, Rheumatismus. – Der Teufel ist dem Anschein nach für den Menschen ein feindlicher Hund, aber von dem Moment an, an dem der Mensch zu beten beginnt, indem er sagt: ‚Mein Gott, ich verstehe, dass ich einen Fehler gemacht habe, ich möchte ein Schüler und ein Weiser werden‘, befiehlt Gott dem Teufel augenblicklich, ihn in Ruhe zu lassen und zurückzukehren.

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