WiFi als Waffe, Herzinfarkt per WLAN (Nexus-Magazin 69/2017)

Ein US-amerikanischer IT-Experte im Ruhestand bemerkt seltsame Anomalien in seinem Heimnetzwerk. Was er zunächst für eine DDoS-Attacke hält, entpuppt sich bald als äußerst realer Angriff auf seine Person. Vieles deutet darauf hin, dass er zur unfreiwilligen Versuchsperson in einem Testprogramm für neuartige Drahtloswaffen wurde.

Hinter dem Pseudonym Anthony Sconosciuto verbirgt sich ein anonymer US-amerikanischer IT-Experte im Ruhestand. Er behauptet, im Jahr 2012 Opfer eines Experiments geworden zu sein, bei dem im Auftrag der DARPA ein neuartiges Waffen- und Überwachungssystem erprobt wurde, das Zielpersonen mittels Drahtlostechnik in deren Zuhause attackieren können soll.

NEXUS 69/2017


Erste Märzwoche 2012 (vor dem Zwischenfall)

  1. bei Windows Update: vier angeschlossene Notebooks reagieren nicht mehr. Noch nie vorgekommen.
  2. Protokoll-Datei ergibt DDoS-Angriff (=zuviele eingehende Anfragen die das eigene System überlasten, sodaß es ausfällt)
  3. zugehörige IP-Adressen: Verteidigungsministerium, NSA, SSA, IRS.
  4. Es werden Daten in beide Richtungen übertragen. Das Gerät antwortet auf ungewöhnliche Anfragen von außen, es scheint Daten vom Benutzer zu sammeln und zu versenden.
  5. Nach Mails an die zuständigen Abuse/Mißbrauchs-Email-Adressen der Webseiten enden die Angriffe am vierten Tag.

Letzte Märzwoche 2012
(Ausgangspunkt und Zwischenfall)

Computer von Frau extrem langsam, Youtube-Videos lassen sich kaum ohne Unterbrechung abspielen. Internetverbindung sehr langsam

Am nächsten Tag etwa 30min nach Einschalten des Laptops: fühlt sich eigenartig: kalter Schweiß, Herz rast, benommen, entsetzliche Kopfschmerzen, Puls 150.
Er vermutet Herzinfarkt und will ins Krankenhaus fahren. Als er aus dem Haus geht, fühlt er sich plötzlich wieder besser. Im Auto angekommen Puls wieder bei 65. Er fährt trotzdem zum Krankenhaus, geht aber nicht hinein, wartet 40min im Auto , und fährt wieder nachhause.

Zuhause will er über Herzinfarkt im Internet recherchieren (Browser braucht 10 sek um die Startseite zu laden). Wieder nach 30min beginnt er sich komisch zu fühlen, will wieder ins KH fahren, aber sobald er das Haus verlässt, geht es ihm wieder besser. Er verbringt dann 3 Stunden in einem Restaurant, es geht ihm gut.

Netzwerk-Protokoll ergibt diesmal Angriff von einer einzigen Seite ausgehend: eine Firma names SARA (Scientific Applications and Research Associates) die sich mit der Forschung und Entwicklung elektromagnetischer Waffen befasst, und Aufträge vom Verteidigungsministerium und DARPA erhält. http://sara.com/

wieder beginnen nach 30min kalter Schweiß und Herzrasen. Diesmal schaltet er das Kabelmodem aus, und innerhalb weniger Minuten beruhigt sich sein Herz wieder und die hämmernden Kopfschmerzen hören auf.

Eine Auswertung der Protokolle des Routers ergab, daß die Besendungen genau dann stattfanden, wenn er in der Nähe des Routers war (sogar schon 2min bevor er das Notebook einschaltete).  Als er das Haus jeweils verlassen hatte, haben auch die Bestrahlungen aufgehört, d.h. der modifizierte Router kann die Anwesenheit einer bestimmten Person messen, vermutlich über den spezifischen Herzrhythmus.

Er vermutet, SARA hat den Auftrag verdeckte Waffen auf Basis bestehender Drahtlostechnik zu entwickeln, mit der Zielpersonen getötet werden können, so daß es wie ein natürlicher Tod aussieht.


englischer Original-Artikel:

www.tinyurl.com/hde3x39

Wlan


siehe auch:

Herzschrittmacher gehackt

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